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Die Suche im WWW

Die Suche im WWW kann sehr unterschiedlich sein. In einem Fall möchte man vielleicht nur wissen, um wie viel Uhr die nächste Kino-Vorstellung beginnt, im anderen Fall gilt es eventuell herauszufinden, wann der Flughafen in Lahr von den alliierten Besatzungsmächten an die Kanadier übergeben wurde, und wer alles eine Rede auf diesen denkwürdigen Tag gehalten hat. Dementsprechend unterschiedlich gestalten sich dann auch die einzelnen Ansätze der jeweiligen Suche, die allesamt sowohl Vorteile, als auch Nachteile mit sich bringen. Welcher Ansatz im Einzelfall für Sie der richtige ist, können Sie nur selbst herausfinden.


Sollten Sie bereits ahnen oder genau wissen, wer Ihre Informationen, bzw. Daten bereitstellt, können Sie im ersten Schritt versuchen, die gewünschte Adresse durch die direkte Eingabe in die Adress-Leiste Ihres Browsers zu erreichen.
Nach „neuerer“ Rechtsprechung, haben die Inhaber von Marken-Namen auch das Vorrecht an den entsprechenden Domains, sodass es heute gar nicht so unwahrscheinlich ist, beispielsweise mit der Eingabe von www.cocacola.de oder www.mercedesbenz.de direkt die jeweilige „Marke“ zu erreichen.


Tip: Nicht selten werden Web-Sites schnell und mehr schlecht als recht programmiert. Daher ist es mit einer direkten „Manipulation“ der URL manchmal auch möglich, innerhalb von Web-Angeboten zu navigieren. Hier ein (legales) Beispiel:

http://www.bilder-der-kraft.de/bild.des.monats/januar.2009/index.html
http://www.bilder-der-kraft.de/bild.des.monats/februar.2009/index.html


Abhängig von Thematik und Vorwissen bieten sich sonst auch die folgenden Ansätze an:


Erste Orientierung mit Hilfe von Web-Verzeichnissen oder Web-Katalogen.
Web-Kataloge lassen sich gut mit Branchen-Telefonbüchern vergleichen. In ihnen sind teils tausende von Internet-Sites aufgelistet und thematisch sortiert.
Der Vorteil von Web-Katalogen liegt in ihrer thematischen Sortierung, und darin, dass sie „redaktionell“ betreut werden. Problematisch wird ihre Verwendung allerdings, sobald sich Themengebiete einer Anfrage überschneiden.

Beispiele:


Thematischen Überblick verschaffen, oder sehr fach-spezifisch Anfragen mit Hilfe von Meta-Suchmaschinen.
Ein Problem bei der Benutzung von Suchmaschinen ist, dass sie nie das gesamte Internet abdecken – jede Suchmaschine erfasst immer nur einen gewissen Teil des Netzes. Mit Hilfe von Meta-Suchmaschinen lassen sich nun aber gleichzeitig mehrere Suchmaschinen bedienen. Dies kann sowohl dabei dienlich sein, wenn man sich zunächst einen groben Überblick über ein Themen-Gebiet verschaffen möchte, als auch wenn eine einzelne Suchmaschine keine Ergebnisse mehr erzielt, weil es sich um eine sehr spezifische Fach-Frage handelt.
Der große Vorteil von Meta-Suchmaschinen liegt darin, dass mit einer Suchanfrage die Ergebnisse gleich mehrerer Suchmaschinen abgefragt werden können. Die großen Nachteile liegen (abhängig von der jeweiligen Meta-Suchmaschine) in der Unübersichtlichkeit der Ergebnisse, der Dauer der Abfrage und der Qualität der erzielten Ergebnisse.

Beispiele:


Suchen mit Hilfe von Suchmaschinen.
Suchmaschinen sind das Werkzeug für die alltägliche Suchanfrage. Ihre eigentliche Aufgabe besteht im Grunde darin, den „missing-link“ herzustellen, da man nicht immer weiß, wer unter welcher Adresse im WWW zu erreichen ist, oder wer die gesuchten Daten, bzw. Informationen zur Verfügung stellt.
Der Vorteil von Suchmaschinen liegt in der Geschwindigkeit der Verarbeitung und der verhältnismäßig großen Anzahl erzielter Treffer. Ein Nachteil von Suchmaschinen ist, dass sie nie das gesamte Internet erfassen.

Beispiele:


Neben diesen allgemeinen Einstiegspunkten gibt es selbstverständlich noch weitere Ansätze, um an thematisch mehr oder weniger spezifische Informationen oder Daten zu gelangen. Der Übersichtlichkeit wegen seien diese hier nur noch beispielhaft dargestellt:


Archive von (namhaften) online-Zeitungen oder -Magazinen

Beispiele:


Online-Bibliotheken
Sehr ausführliche Übersichten bieten bspw. das „Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen“ (hbz) und der „Karlsruher Virtueller Katalog“ (KVK).

Beispiele:


Portale und Datenbanken

Beispiele:


(Private) Linksammlungen

Beispiele:


Öffentliche Ressourcen

Beispiele:


Download-Quellen

Beispiele:




 


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